liegt mit sehr am Herzen. Leider sind meine finanziellen Möglichkeiten nicht so gut, daß ich so helfen kann wie ich gern wollte. Dadurch, daß ich schon seit ca. 1996 Mitglied im Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. bin, bekomme ich aber mit, wo und wie man helfen kann. Ich denke mir, auch wenn man vielleicht überall nur kleinere Beträge spenden kann, damit jeder etwas bekommt, ist es besser als nichts. Würden viel mehr Leute dies tun, ginge es vielen, vielen Tieren besser. Ich bin Mitglied bei Arche Noah Kreta, einem griechischen Tierschutzverein, bei ALBA, damit auch die Tiere aus Aba´s Herkunftsland Spanien Hilfe bekommen. Hier ganz in meiner Nähe gibt es einen tollen Verein http://www.tierrefugium-hanau.de dem ich bei getreten bin. Außerdem habe ich mich dem örtlichen Tierheim angeschlossen, wo ich regelmäßig Gassi gehe www.tierheim-gelnhausen.de Das geht alles auch schon mit geringen monatlichen oder jährlichen Beträgen, jeder Euro wird gebraucht. Meiner Meinung nach sollte jeder der sich Tierfreund nennt und halbwegs über die Runden kommt sich irgendwo engagieren. Viele tolle Tierschutzvereine findet Ihr auch unter Links oder als Partnervereine des ETN auf seiner Seite (siehe oben).
Außerdem habe ich eine kleine Patenschaft für Berni übernommen. Berni ist ein spanischer, blinder Hund. Christel Tschirpig, eine liebe Tierschützerin in Monserrat/Valencia, hat ihn auf dem Weg zum Markt mitgenommen, seitdem weicht er ihr nicht mehr von der Seite. Als sie auf dem Weg zum Markt war, lief er auf der anderen Straßenseite rum und wäre beinahe von einem entgegenkommenden Bastard mit Auto überfahren worden. Als sie ausgestiegen war und nach ihm rief, drehte er sich schwanzwedelnd zu ihr um und sie sah, daß er blind ist! Jetzt kümmert sie sich liebevoll um ihn. Berni ist leider im Februar 2008 verstorben, er ist ganz sanft eingeschlafen.
Das ist Bernie
Jetzt unterstütze ich seinen Nachfolger Dias. Dias wurde bei Christel Tschirpig über den Zaun geworfen.
So sieht Dias heute aus. Geboren ist er im Frühjahr 2007.
Ist er nicht süß? Wenn es jemanden gibt mit Hundeerfahrung der ihm ein Zuhause geben würde, BITTE melden!
Lady ist die Patenhündin von Henning und lebt auch bei Christel Tschirpig in Valencia.
Die Brüstung ist Lady´s Lieblingsplatz. Dort steht sie immer mit Christel.
Lady ist in 2005 geboren worden und hing in einer Plastiktüte an der Auffang- station an der Tür. Sie hatte noch die Augen zu und Christel mußte sie mit der Flasche aufziehen.
Ist sie nicht hübsch? Wer Lady zu sich nehmen möchte und schon etwas Hundeerfahrung hat, kann sich gerne melden!
Ich ärgere mich immer maßlos, wenn ich sehe wieviel Geld an z.B. die Kirche gespendet wird. Die Leute hoffen wahrscheinlich sich dadurch einen guten Platz im Himmel zu erkaufen. Leider haben sie wohl nicht begriffen, daß sie sich den viel einfacher verdienen können. Oft sind es Leute denen das Wort "Nächstenliebe" fremd ist, aber Sonntags in der Kirche wenn der Klingelbeutel rum geht sind sie an vorderster Front. Ich bin vor einiger Zeit aus der Kirche ausgetreten und spende das ersparte Geld sinnvoll dem Tierschutz. Solange die Kirche sich nicht für die Tiere einsetzt, die genauso geschaffen wurden wie Menschen, habe ich kein Interesse an dem Verein. Tiere sind viel schutzbedürftiger als wir Menschen und wir tragen für sie die Verantwortung. Meistens kommt ja noch dazu, daß die Gottesdienste steif und langweilig sind. So spießig, daß sich niemand traut sein Kind mit hin zu nehmen, weil die Leute einen schief angucken könnten, wenn das Kind mal etwas lauter ist. Und seinen Hund darf man ja schon gar nicht mit bringen... Ich finde es sehr seltsam, wenn dann auf einmal doch nicht alle Lebewesen vor Gott gleich sind.
Im Grunde genommen kann jeder, der wirklich will, etwas für den Tierschutz tun. Ich fühle mich nur unter Leuten wohl, die Tiere genauso mögen wie ich, unabhängig davon, ob sie im Tierschutz aktiv sind oder nicht. Menschen die mit Tieren nichts anfangen können sind komische Leute mit denen ich nicht näher zu tun haben möchte. Was ich auch schrecklich finde, sind diese übervorsichtigen Mütter, die nach jedem Anfassen des Hundes, der Katze oder dem Meerschweinchen ihr armes Kind zum Waschbecken schleifen, damit es sich auch bloß das Immunsystem kaputt wäscht. Oder die ihre Kinder so groß ziehen, daß diese Angst vor Tieren bekommen und kein Verhältnis zum Umgang mit einem Tier bekommen. Die wissen gar nicht was sie ihren Kindern damit nehmen...
Außerdem habe ich kein Verständnis für Aussagen die sich gegen Auslandstiere wenden. So etwas können nur Leute von sich geben, die keine Ahnung haben!Dann kommen so schlaue Sprüche wie "Wir haben hier doch selbst genug Tiere im Tierheim". Es geht aber darum wie die Tiere im Ausland leben müssen. Die Menschen in den südlichen Ländern oder im Ostblock sind da sehr zurück geblieben. Sie behandeln Tiere wie Dreck und nicht wie Lebewesen. Man kann sich nicht vorstellen, wie grausam dort mit den Tieren umgegangen wird, wenn man nicht zumindest schon mal Bilder davon gesehen hat. Deshalb kann man es nicht mit der Situation hier vergleichen. Natürlich tut mir auch hier jedes Tierheimtier in der Seele Leid, und ich wünsche jedem einzelnen ein schönes Zuhause! Aber den Tieren im Ausland kann man oft nicht anders helfen als sie mit nach Deutschland zu nehmen, weil sie in der Heimat niemand will und sie zu Tode gequält werden, die Bedingungen sind unbeschreiblich schlecht. Langfristig ist dies natürlich keine Lösung, aber da sind Tierschützer schon vor allen anderen drauf gekommen. Deshalb werden ja auch immer öfter Kastrationsaktionen im Ausland durch geführt, um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere zu verringern und irgendwann zu vermeiden, Aufklärung in der Bevölkerung vor Ort wird geleistet. Tierschutz sollte an keiner Grenze halt machen! Wichtig ist aber auch, daß Tiere bevor sie mitgebracht werden, oder spätestens sowie sie hier sind, auf Krankheiten untersucht werden. Speziell in den südlichen Ländern gibt es Krankheiten die es hier nicht gibt. Um Ansteckungen einheimischer Tiere zu vermeiden, sollte vor jedem Kontakt zu anderen Tieren sicher sein, daß keine ansteckende Krankheit vorhanden ist. Das gleiche gilt aber auch für eigene Tiere die man mit in den Urlaub genommen hat, auch diese sollten unbedingt nachträglich untersucht werden. Natürlich gibt es auch im Auslandstierschutz schwarze Schafe (genauso wie die Hinterhofzüchter in Deutschland), die dort das große Geschäft wittern, deshalb vorher gut über den Verein informieren.
Soll man Tiere aus dem Ausland holen?
(Textauszüge mit freundlicher Genehmigung v. Dr.Claudia Ludwig, Moderatorin der WDR- Sendung - Tiere suchen ein Zuhause)
........Flughafen Frankfurt. Die wartenden Passagiere kommen miteinander ins Gepräch. Ein Offenbacher Ehepaar erkennt mich und spricht mich auf meine Tiersendungen an.Treue Zuschauer finden alles ganz toll, bis auf , ja, bis auf...."Sie haben es sicher schon erraten....Der nette Herr spricht es aus:" Nur eines stört mich, Fau Ludwig, haben wir in Deutschland denn nicht schon genug Tiere in den Heimen? Müssen wir da immer noch Hunde aus dem Ausland herholen?"- Eine häufige Kritik.
Vor ein paar Jahren habe ich selbst in Andalusien gefilmt, wie die städtischen (!) Hundefänger Hunde und Katzen auf den Strassen in und um Malaga einfangen, mit Netzen und Halsschlingen, habe auch gefilmt, wie diese eingefangenen Haustiere nach kurzer Galgenfrist im Tierasyl, der sog. Parrera vergast werden. Ich habe ihre Schreie gehört und den Berg Tierleichen gesehen, der neben der Gaskammer aufgeschichtet wurde und dann auf der Mülldeponie landete.
Natürlich liegt auch bei uns in Deutschland vieles im Argen. Dass aber tagtäglich Hunde- und Katzenfänger durch die Ortschaften fahren und ihre Vierbeinige "Beute" nach einigen Tagen vergast, ertränkt, erschossen, erhängt, ausgehungert oder vergiftet wird, dass Streuner, die im Sommer von den Touristen gefüttert werden, im Herbst massenhaft eingefangen und getötet werden, das gibt es bei uns eben nicht, aber in fast allen Mittelmeerländern, in Portugal und - wie wir leider inzwischen wissen - auch in Osteuropa.
Das sind die Gründe, wegen denen den Tierschützern in Süd- und seit kurzem auch in Osteuropa meine volle Sympathie und Unterstützung gilt.
Was soll der unsinnige Vorwurf:"Kümmert euch doch lieber um die Probleme hier bei uns!", den man leider immer wieder hört? Sollen wir zu- oder wegschauen, wenn Tiere weggeworfen und gequält werden, nur weil es sich bei dem Opfer um einen türkischen Hund, eine griechische Katze, ein rumänisches, oder ein spanisches Tier handelt ?
Da wächst Europa zusammen, und der Tierschutz soll an den - nahezu abgeschafften Grenzen halt machen?
Ausserdem sind die Hunde aus dem Mittelmeerraum oder von den Kanaren in der Regel besonders gutmütig, sozial und charakterfest. Sie lassen sich daher gut vermitteln. Bei vielen der ausgeflogenen Schützlinge handelt es sich zudem um kleinwüchsige unproblematische Hunde, attraktive und begehrte Hausgenossen, die in keinem Tierheim lange auf ein neues Zuhause warten müssen.
Sollen denn Tierfreunde, die gern einen kleinbleibenden Hund haben möchten, im Tierheim ihrer Gegend aber leider fast nur Schäferhunde und Schäferhundmischlinge vorfinden, lieber zum Züchter oder Händler gehen und die Welpen(massen)produk- tion auf Touren halten!
Natürlich ist es keine Lösung, die Tiere des Südens oder Ostens alle nach Deutschland und unsere Nachbarländer einzufliegen! Natürlich muss parallel dazu der Tierschutz in den dortigen Ländern aufgebaut werden, müssen da vorallem massenhaft Hunde und Katzen kastriert werden, Tierheime gegründet und gute Vermittlungsplätze gesucht - und gleichzeitig auch noch jede Menge Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Viele Tierschutzgruppen tun dies - und das schon seit einigen Jahren.
Ich wünsche dabei von Herzen auch weiterhin viel Glück und Erfolg! Dr. Claudia Ludwig
Zwei tolle Bücher zu dem Thema sind "Einwanderer auf Vier Pfoten" und "Straßenhunde suchen ein Zuhause-Über das Glück, mit den Streunern zu leben-und wie es gelingt" Nähere Infos dazu unter dem Menüpunkt "Alles für den Hund.
Unter Links habe ich einige Seiten die Ihr Euch einmal angucken solltet, wenn Ihr Euch für Tiere interessiert.
Dies ist eine Lichterkette für die Tiere. Leider geht es nicht allen Tieren so gut wie unseren. Diese Lichterkette soll die Tierliebe weitergeben und zum Nachdenken anregen. Ich als Tierfreund habe mich natürlich der Lichterkette angeschlossen.... Wer ebenso teilnehmen möchte sieht bitte hier nach
Von einem Urlaub in Griechenlandund der Türkei kann ich nur abraten, solange sich dort die Zustände, vor allem politischer Natur, nicht ändern. In Griechenland wird der Tierschutz von Seiten der Behörden und einiger Politiker systematisch boykottiert. Der Einsatz der ausländischen Tierschützer wird schlecht gemacht, es werden offiziell Lügen verbreitet, daß die Hunde und Katzen die z.B. nach Deutschland vermittelt werden hier in Labore kämen und nicht, wie nachweisbar, in Familien. Die Gerichte stehen auf Seiten der Tierschützer, aber die Mühlen mahlen langsam in Griechenland. Deshalb, wer nach Griechenland fährt, sollte dies nur tun um im Tierschutz zu helfen oder als Flugpate...
"Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten" ist ein hervorragendes Buch für jeden Tierfreund dem einfach ab und an die Argumente fehlen, oder der selber einfach nicht sicher ist, ob es wirklich so ganz ohne Tierversuche geht. Es geht! Alle Informationen dazu findet Ihr in dem Buch ISBN 3-926914-45-9 zu bestellen z.B. unter www.aerzte-gegen-tierversuche.de
http://www.wereldpootjes.nl/Deutsch/index.html Hier könnt Ihr ganz tolle Hunde, Katzen-, Kaninchenpfoten und Pferdehufe, Hundeknochen als Aufkleber bestellen. Der Erlös kommt dem Tierschutz zu Gute.
Buchtipp "Von der Jagd und den Jägern-Bruder Tier und sein Recht zu leben" von Dr. Karl-Heinz Loske. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Trotzdem werden immer mehr und mehr Tiere geschossen. In diesem Buch stellt der Biologe Loske den Mythen der Jäger ökologische Tatsachen gegenüber. Sie belegen, daß die Hobbyjagd keine ökologische Berechtigung hat, wie immer wieder von Jägerseite als "Naturfreund" behauptet wird. Jäger wollen töten, obwohl sie es nicht müssen. Herr Dr. Loske hat authentische Einblicke hinter die Kulissen, da er in der Jugend auch eine Jagdausbildung gemacht hat nur gemerk hat wie krank das Ganze ist.