Hier seid Ihr gleich richtig. Dies ist der Hauptgrund, warum ich überhaupt diese Seite eingerichtet habe und mich mit meinem Computer rum schlage, (meine) Tiere!
Unter Aba lest Ihr wie ich auf den Hund gekommen bin. Unter Monty und Olivia berichte ich über meine beiden Schildkröten und unter Schildkröten bekommt Ihr Haltungstips und andere wichtige Informationen über Griechische Landschildkröten. Der neueste Punkt zeigt Euch unsere Neuzugänge Archie&Emily, unsere Rosenköpfchen.
Tiere sind mir im Allgemeinen sehr wichtig, deshalb bin ich auch schon lange Mitglied im Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und versuche laienhaft so gut wie möglich zu helfen. Der ETN hat eine schöne Internetseite unter www.etn-ev.de und ein eigenes Tierheim. Falls sich also jemand von Euch für Tiere und Tierschutz interessiert, seid Ihr da genau richtig. Ich bin auch Mitglied bei weiteren Tierschutzvereinen: www.archenoah-kreta.com der Tieren in Griechenland hilft und Freund von Actiezwerfhonden, einem holländischen Tierschutzerein der Tieren in der Türkei hilft, auch dort wird jeder Euro benötigt und tolle Arbeit geleistet. Mein Patenhund Dias lebt bei Christel Tschirpig in Monserrat/Valencia. Außerdem bin ich noch Mitglied bei ALBA , einem spanischen Tierschutzverein in Madrid und in dem www.tierrefugium-hanau.de. Natürlich habe ich mich auch unserem örtlichen Tierheim www.tierheim-gelnhausen.de angeschlossen wo ich regelmäßig Gassi gehe. Jetzt muß ich mich aber leider erstmal bremsen... Unter Links sind aber noch einige tolle Seiten rund um´s Tier und Tierschutz aufgelistet.
Hier eine kleine "Chronik" über meine Haustiere:
Mein erstes Haustier war Charly, ein Wellensittich. Charly war sehr zahm, was wohl auch daher kam, daß er allein gehalten wurde. Heute weiß man natürlich, daß man Wellensittiche, und die meisten anderen Vögel auch, nicht alleine halten darf. Ich hoffe Charly hat sich trotzdem einigermaßen wohl gefühlt. Er wurde im Garten meiner Oma begraben.
Als nächstes bekamen wir ein Zwergkaninchen namens Fiffi. Fiffi war stubenrein und kam ab und zu mit in den Garten, man konnte richtig mit ihm Gassi gehen, d.h. sie wurde angeleint mit einem speziellen Geschirr und kam dann mit zum Spazieren gehen. Für Fiffi waren wir einfach zu jung, er kam dann in ein artgerechtes Freilandgehege.
Mein Vater bekam irgendwann einen Kanarienvogel von einem Arbeitskollegen, Pucki. Pucki wurde sehr alt und war wohl ein Männchen so schön wie er singen konnte. Das werde ich nie vergessen! Leider war er auch sein ganzes Leben alleine :-(
Parallel zu Pucki lebte noch Willi bei uns, ein Schönsittich. Willi war mein Vogel und er kam auf meiner Schulter überall mit hin. Er war sehr zutraulich. Eines Tages flog er raus ins Treppenhaus (Mehrfamilienhaus) und von oben traute er sich nicht wieder runter. Gott sei Dank setzte er sich wie gewohnt auf meine Schulter und ich konnte ihn wieder in die Wohnung tragen. Wir hatten Willi auch öfters mit im Garten (Parzelle). Dort hatte irgend jemand einmal sein Türchen nicht richtig zu gemacht. Als er sich erschrak und gegen das Türchen flog, war er weg. Wir suchten ihn überall, inserierten und warteten. Nach ca. 1,5 Wochen bekamen wir ihn zurück. Er hatte eine ordentliche Strecke zurück gelegt und ein böses Gewitter überlebt, der Süße. Willi starb schrecklich beim Tierarzt. Sein Beinchen war verstaucht und er starb während der stressigen Behandlung :-(
Wir hatten auch Goldfische und Schleierschwänze; auch die hatten Namen, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
Gleichzeitig zu Willi kauften wir ihm später noch einen Kameraden, Rocky. Rocky gaben wir, als Willi starb, in eine große Voliere mit anderen Vögeln zusammen. Er war sehr schreckhaft und hatte es so sicherlich besser dort.
Niko war ein Wellensittich. Er lebte leider nicht sehr lang bei uns, da er an einem Tumor sterben mußte. Er war auch nicht sehr zahm, aber das kam sicherlich auch daher, daß er mit Willi und Rocky heran wuchs. Außerdem ist es ja auch völlig unwichtig, ob ein Vogel zahm ist oder nicht.
Dann hatten wir noch vier Wasserschildkröten (Rotwangenschmuckschildkröten) Max & Moritz, Ernie & Bert. Der "kompetente" Zoohändler sagte uns damals, daß sich die Tiere in ihrem Wachstum der Größe des Aquariums anpassen würden. Das war natürlich völliger Quatsch. Sie wuchsen und wuchsen so lange, bis sie für unsere Verhältnisse zu groß waren. Der Zoohändler nahm sie dann privat in seinen Gartenteich und gab uns ein Meerschweinchen dafür....
Zu diesem Meerschweinchen Purzel kauften wir noch ein zweites Weibchen namens Fiffi dazu. Daß wir beide schwanger gekauft hatten, erfuhren wir erst Wochen später als bei meiner Fiffi morgens auf einmal ein Baby im Käfig lag. Barnie, und soo süß!! Der Tierarzt hatte noch eine Woche vor der Untersuchung nichts davon gemerkt, ich wunderte mich nur einige Tage vorher, daß sie anfing mich zu knappen, wenn ich sie hoch heben wollte... Als Purzel dann immer dicker wurde ahnten wir warum. Sie bekam ein oder zwei Wochen später einen Sohn, Speedy. Speedy machte seinem Namen alle Ehre und deckte seine Mutter früher als gedacht, bevor wir ihn kastrieren lassen konnten. Daraus gingen noch einmal 4 Babies hervor. Pünktchen und Hugo gaben wir an damals gute Freund von uns, Neger und Camilla durften wir behalten.
oben Fiffi+Barnie, links Purzel+Ihre 4 Babies
hier rechts ist der frühreife Speedy zu sehen
Als wir dann gar keinen Vogel mehr hatten, haben wir uns wieder für einen Wellensittich entschieden, und zwar Kalle (nach dem Fußballer Karl-Heinz Riedle benannt). Kalle war unser aller Schatz und zahm. Nur angefaßt werden mochte er gar nicht. Er hat mit uns am Frühstückstisch gesessen, und war den ganzen Tag mit dabei, egal in welchem Zimmer. Irgendwann kristallisierte sich heraus, daß er meinen Papa am liebsten mochte, und somit blieb Kalle bei meinem Umzug nach Hessen lieber in Bremen. Er starb leider an einem Geschwür, hat sich aber lange tapfer (und Gott sei Dank ohne Schmerzen) geschlagen. Am Abend bevor er gestorben ist, hat er sich noch auf der Brust von meinem Papa sitzend (dieser lag in gewohnter Stellung auf dem Sofa) von ihm verabschiedet, der Süße!
Dann folgte mein Umzug nach Hessen. Purzel, die letzte Überlebende der Meerschweinchen, blieb in Bremen, da wir ihr in ihrem Alter keine großen Veränderungen mehr zumuten wollten. Nach einer Weile kaufte ich mir dort wieder zwei Meerschweinchen. Bei den beiden blieb es auch Bibo und Grobi.
Als Aba dann dazu kam, wurde es etwas schwierig mit den quiekenden, süßen Meerschweinchen. Als die beiden Armen dann verstarben, kaufte ich mir keine anderen Tiere mehr.
Tja, und jetzt kamen nach einer ganzen Weile Monty und Olivia dazu. Hier auf dem Bild sieht man Monty, der etwas höckerig gewachsen ist. Ich bekam ihn schon so vom Züchter und es scheint mir, daß der Panzer nach unten hin, wo man die Wachstumsringe sieht, glatter wird. Olivia seht Ihr unter dem Extrapunkt im Menu.
Hier seht Ihr mein neues 63l-Aquarium vom November 2006. Nach und nach versuche ich mal die Bewohner zu fotografieren, was aber ziemlich schwierig ist. Es wohnen dort Neons,Otocinclus (Harnischwelse) und Amanogarnelen. Mittlerweile wurde auf ein 200l-Becken aufgestockt, davon habe ich aber noch kein Bild.
Eine Amanogarnele
Ich kann wirklich nur dazu raten, den quengelnden Kindern nicht zu schnell nach zu geben. Wir haben alle unsere Tiere geliebt, und uns viel um sie gekümmert. Sie alle wurden bei uns im Garten beerdigt. Aber ich möchte nicht wissen, wieviele Tiere angeschafft werden und auch jetzt noch alleine, völlig falsch gehalten vor sich hin vegetieren. Eltern sollten sich bewußt sein, daß der Großteil der Arbeit letzendlich meistens von ihnen gemacht werden muß. Wenn man dazu nicht bereit ist sollte man sich gegen ein Haustier entscheiden. Allerdings bin ich sehr froh, daß ich mit Tieren groß werden durfte! Auch wenn ich heute sicherlich einiges besser machen würde.
hier schreibe ich, wie oben versprochen, von Pico, einem kleinen, süßen Spatzenbaby. Am Dienstag den 16.06.2004 hat Henning durch Zufall bei uns im Hof ein völlig nacktes, hilfloses Vogelbaby auf dem Steinboden liegen sehen. Als er es aufhob, merkte er, daß der Kleine noch lebt, aber schon sehr abgekühlt ist. Also wurde er warm gepustet und in der Hand gewärmt. Was aber tun mit dem kleinen Kerlchen? Wir wußten , daß ein Nest oben am Dach unter den Ziegeln ist und holten uns von unserem Nachbarn einen sehr hohe Leiter, um das Baby evtl. wieder zurück ins Nest setzen zu können. Leider klappte das nicht, weil an das Nest kein Rankommen war. Von den "netten" Nachbarn bekamen wir zu hören, daß das halt die Natur sei und außerdem ja auch kein wertvoller Vogel! So was ätzendes. Der kleine Vogel war sicherlich mehr wert, als der alte Knacker neben an. Ich mußte auch noch zur Arbeit, aber glücklicherweise hatte Henning an dem Tag frei. Er suchte im Internet nach Hilfe und fand eine Wildtieraufzuchtstation in Maintal bei Frankfurt, dann machte er sich mit Aba und dem Vögelchen auf den Weg dort hin.
Als er in Maintal an kommt, erfährt er durch ein Schild, daß der Besitzer vor wenigen Tagen verstorben ist und keine Tiere mehr aufgenommen werden, also kommt der Kleine wieder mit ins Auto und zurück nach Gelnhausen. Weil er fast nur aus Schnabel besteht, nennen wir ihn "Pico", was auf spanisch Schnabel heißt. Ich rief dann im Tierheim an um Hilfe zu bekommen, weil wir den Süßen ja schließlich nicht einfach sterben lassen konnten. Im Tierheim konnte man uns leider nicht helfen, und völlig verzweifelt rief ich bei einer Dame aus der Gegend an und bekam zumindest ein paar Tips.
Alle zwei Stunden mußte er von 8-22 Uhr gefüttert werden, Wärme brauchte er per Strahler, auf keinen Fall mehr als 37 C°. Das Schälchen in das wir ihn setzten, sollte rundlich wie ein Nest sein und natürlich weich. Wir legten Pico auf Küchenrolle, weil man diese auch gut wechseln kann. Zum Füttern wurden uns Beo-Perlen aufgeweicht empfohlen, vermischt mit Mückenlarven. Den Tag über kümmerte Henning sich rührend um den Kleinen. Er fraß, kackte und schlief, fraß, kackte und schlief.. Uns fiel allerdings auf, daß er sein Köpfchen gar nicht alleine hoch halten kann, wie man es aus dem Vogelnest kennt. Abends machten wir uns auf die Suche nach einem Dunkelstrahler, um Pico auch nachts, aber ohne Licht, wärmen zu können und landeten in "Rocko´s Tierparadies". Wir staunten nicht schlecht, als die Dame dort uns eine kleine Schale zeigte in der ebenfalls ein Vogelbaby saß, allerdings schon eine Woche alt und mit den ersten Federn und Flaum, Storchi. Storchi war in erbärmlichen Zustand gefunden worden und keiner dachte, daß er es überleben würde. Das gab uns für Pico auch Hoffnung!
Um Pico alle zwei Stunden füttern zu können, mußte ich ihn entweder mit zur Arbeit nehmen, was ich nicht durfte, oder vormittags und auch nachmittags kurz zum Füttern heim fahren. So geschah es. Die sehr nette Frau vom Tiergeschäft bot uns an, Pico unter der Woche für uns zu pflegen, weil es mit der Arbeit doch recht schwierig war, also planten wir Pico Mittwoch Abend zu ihr zu bringen. Am Wochenende könnten wir ihn dann immer nach Hause holen. Das war mehr als nett von ihr und einen große Erleichterung zu wissen, daß dem Vogelbaby geholfen würde. Auch über die Auswilderung machten wir uns schon Gedanken, denn eine Bekannte dieser Dame hat eine Voliere in der sie die, ebenfalls aufgezogenen, Drosseln vom letzten Jahr auswildert. Es war also für alles gesorgt. Tja, und dann machte uns irgend etwas einen Strich durch die Rechnung.
Pico ist gestorben, und wir wissen nicht warum. Dieser kleine, tapfere Kerl hat es nicht geschafft. Wir vermuten, daß er eine Verletzung (am Hals?) vom Sturz davon getragen hat, denn das waren immerhin einige Meter. Oder aber er war einfach nur zu schwach??? Das werden wir leider nie erfahren:-( Im Nachhinein sagte mir dann die Dame, die ich gleich am Anfang angerufen hatte, daß er ja auch eher jede Stunde gefüttert werden müsse, weil die Babyvögel im Grunde die ganze Zeit fressen können... Fragt mich bitte nicht, warum sie mir am Anfang etwas anderes erzählt hatte.
Was mich in diesem Zusammenhang entsetzt hat, war, daß manche Leute der Meinung sind, es sei ja "bloß ein Spatzenbaby", das die ganze Mühe und das Geld (oh ja, ganze 6,-€ für das Futter) nicht wert sei. Was hätten diese Menschen gemacht? Hätten sie Pico einfach liegen gelassen? Ich mag gar nicht dran denken.
Heute am 16.01.2005 haben wir beim Gassi gehen einen Igel fest zusammen gerollt auf einem Trampelpfad liegen sehen. Wir nahmen ihn und dachten, daß er sich sonnt und haben ihn etwas abseits ins Gras gelegt.
Zuhause im Internet haben wir dann gelesen, daß es genau falsch war, weil kein Igel zu dieser Zeit im Jahr mit dem Leben davon kommt, wenn er auch noch tagsüber draußen ist. Also düsten wir wieder nach Neuenhaßlau und er lag noch genau dort. Natürlich haben wir ihn mit nach Hause genommen, gewogen (668g) und in eine Pappkiste mit Wasser und Hundenaßfutter gesetzt. Er sitzt jetzt auf einer Wärmflasche mit einem Frotteehandtuch drauf. Über Nacht bekommt er eine Schlafhütte und dann sehen wir weiter.
Leider gibt es nicht überall Auffangstationen wo man die Tiere hinbringen kann. Für so etwas würde ich ja gerne meine Steuern zahlen.. Nicht jeder hat schließlich leider die Zeit, den Platz und das Wissen sich anständig um so ein Tier zu kümmern. Glücklicherweise wohnt hier im Ort eine Frau die sich damit ganz gut auskennt und die den Igel morgen ansieht, ob er zum Tierarzt muß. Wenn er sich dann wieder zur Winterruhe zurück zieht (bisher ist er ja noch gar nicht daraus hervor gekommen) können wir ihn ihr bringen. Im Frühjahr holen wir ihn dann wieder und setzen ihn wieder da hin wo er her kommt. Schließlich können die Igel erst ca. Mitte Mai wieder in die Freiheit. Mehr dazu morgen....
Also, mittlerweile war der Kleine beim Tierarzt und sieht aber soweit gesund aus. Vom Gewicht her kann er bald wieder in die Winterruhe zurück. Wir haben ihn aber noch mit Flohpuder behandelt, weil er total voll saß (wir haben jetzt im Nachhinein gelernt, daß man niemals Flohpuder nehmen soll, sondern immer Spray und davon nur zwei kleine Sprüher im hinteren Bereich, so, daß er beim zusamen rollen nicht dran kommt. Aufgefallen ist uns das nur durch den ganzen Flohkot, die Viecher selber hat man gar nicht gesehen. Außerdem hat Edith ihn gebadet, damit das Flohpuder wieder ab geht (auch baden sollte man einen Igel nicht, haben wir leider auch erst hinterher gelernt), dabei fiel uns auf, daß er total nach Altöl gestunken hat, wer weiß wo er gelegen hat, und irgend ein Idiot hat ihn einfach auf den Weg gelegt...Jetzt wird er noch ein bißchen aufgepäppelt und kommt dann zu uns auf den Dachboden. Wir haben ihm jetzt auch schon Material für ein kleines Gehege gekauft in dem er hoffentlich anständig überwintern kann. Er ist übrigens eine "sie", total verfressen und echt süß!
Mittlerweile hat er sich wieder in die Winterruhe begeben; allerdings nicht bei uns auf dem Dachboden, sondern im Gartenhäuschen von Hennings Eltern. Dort haben wir sein Gehege auf gestellt und eine schöne isolierte Hütte.
Paulinchen ist schon einmal wach gewesen. Sie hat ein ganz wenig Futter verteilt und im Gehege liegen Hautschuppen verteilt rum. Wir wissen jetzt, daß die Hautschuppen vom Flohspray und dem Baden kommen, das hat die Haut gereizt. Sowie sie richtig wach ist und frißt, das kann noch bis Ende April dauern, werden wir ihr ein paar Tröpfchen Babyöl von Nivea an die entsprechenden Stellen träufeln (nie am Kopf!). Außerdem benötigt sie dann vitaminreiche Nahrung, d.h. Katzenfutter aus der Dose, zwei Löffelchen Fruchtquark oder -joghurt dazu. 1-2 mal pro Woche gekochte Hähnchenflügel mit Knochen, weiche Avocado, Müsliflocken für Hunde (z.B. Matzinger), geraspelte Nüsse usw. Ich werde dann wieder berichten, wenn es etwas Neues gibt...
So, Paulinchen ist wieder frei. Anfang/Mitte Mai haben wir sie wieder entlassen. Eigentlich war es schon recht spät, aber da es vorher immer noch Bodenfrost gab hat es sich etwas verzögert. Wir haben sie dann mit ihrer getarnten Hütte an eine ganz tolle Stelle ins Gebüsch gestellt. Daneben eine kleine Holzhütte in der noch etwas Futter für die Nacht war. Als wir am nächsten Mittag gucken kamen hatte sie aber die Hütte schon verlassen und das Futter wurde auch in den folgenden zwei Tagen nicht angerührt. Also haben wir dann ihre Hütten mit genommen und wünschen Paulinchen alles Gute!
Kaum war das Igelchen weg, fanden wir kurze Zeit später eine Taube auf der Straße nahe eines Bahnübergangs. Die Autofahrer saßen alle blöd in ihren Autos und glotzten, aber keiner kam auf die Idee der Taube zu helfen, wäre die Schranke hoch gegangen, wäre sie überfahren worden.
Also hielt ich so schnell ich konnte an und holte die Taube mit Hilfe meiner Jacke. Erst dachte ich noch es sei ein Huhn, weil sie nicht weg fliegen konnte und diese Federbüschel an den Füßen hatte. Ich wußte nicht, daß irgendwelche komischen Leute Tauben so verzüchten. Beim Tierarzt wurde fest gestellt, daß sie sehr abgemagert war, sonst aber fit. Sie kann sich ja mit dem Schnabel gar nicht alleine versorgen. Über Nacht blieb sie dort und am nächsten Tag nahm eine Freundin von uns (sie kümmert sich um alles was Tier ist) die Taube erstmal zu sich. Nachmittags hatten wir Kontakt zu einer Stelle aufgenommen die die Taube jetzt in einer Voliere beherbergt, dort fühlt sie sich wohl.